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Gesundheit

BARF

„Biologisch artgerechte Rohfütterung" — Ernährung mit rohem Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse.

BARF steht für „Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung" und ist eine Ernährungsform, bei der Hunde ohne industriell verarbeitetes Futter ernährt werden. Stattdessen werden frische Komponenten zusammengestellt.

Komponenten einer BARF-Mahlzeit

  • 50% Muskelfleisch
  • 15–20% rohe, fleischige Knochen
  • 10–15% Innereien (Leber, Niere, Milz)
  • 15% Gemüse und Obst (püriert)
  • Kleine Mengen Öl, Algen, Eier

Vorteile

  • Klare Übersicht über Inhaltsstoffe
  • Keine Konservierungsstoffe, keine Füllstoffe
  • Bessere Akzeptanz bei wählerischen Hunden
  • Manche Allergiker reagieren besser auf BARF

Risiken

  • Falsche Berechnung kann zu Mangel- oder Überversorgung führen
  • Knochen-Risiko bei falscher Auswahl (gekochte Knochen sind tabu — splittern)
  • Bakterien-Risiko für immunsupprimierte Menschen im Haushalt
  • Aufwand und Kosten sind höher als bei Trockenfutter

Empfehlung

Wer barf'en will, sollte sich von einer Tierärztin oder einem qualifizierten Ernährungsberater einen individuellen Plan erstellen lassen. Selbst zusammengestellte Pläne aus dem Internet sind oft unausgewogen.