Fährtenarbeit
Hund folgt einer Bodenspur, oft Stunden alt — typisch im VPG-/IGP-Sport oder als Disziplin der Begleithundprüfung.
Bei der Fährtenarbeit folgt der Hund einer am Boden gelegten Spur — meist Schritt für Schritt der Geruchsspur eines Menschen. Im Unterschied zum Mantrailing arbeitet der Hund bodengebunden und nicht der Luftwitterung.
Disziplinen
- VPG/IGP-Fährte — sportliche Disziplin im Schutzhundesport
- FH (Fährtenhund) — eigenständiger Titel, lange Spuren
- GPr — Gebrauchshund-Prüfung
Übung
- Die Fährtenleger geht durch die Wiese, hinterlässt Geruchsspur
- Mit Verzögerung (15 Min – 3 Stunden) startet der Hund
- Muss der Spur folgen, Gegenstände markieren (verlorene Items)
- Bei langen Fährten zusätzlich Wendungen meistern
Eignung
- Schäferhunde, Malinois, Rottweiler — klassische Sportrassen
- Aber auch viele andere Rassen können fährten
- Voraussetzung: ruhige Konzentration, intakte Nase
Stärken
- Auslastet Nasenarbeit-Talente
- Ruhige, fokussierte Sportart — kein Wettrennen
- Auch im Alter noch gut machbar
Trainingseinstieg
Vereine mit Fährtensport, oft im Rahmen des deutschen Hundesportverbands (VDH/SV).