Anti-Giftköder-Training
Der Hund lernt, am Boden gefundenes Futter nicht aufzunehmen oder bei Bedarf wieder herzugeben.
In manchen Regionen werden gezielt Giftköder ausgelegt — Schnitzel mit Rasierklingen, Frostschutzmittel, Rattengift. Anti-Giftköder-Training reduziert das Risiko, dass der Hund tödliche Substanzen aufnimmt.
Trainingsbausteine
1. „Pfui" / Tabu-Signal: Eindeutiges Abbruchsignal vor und nach dem Aufnehmen.
2. „Aus" zuverlässig auf Signal: Schnelle Herausgabe, was schon im Maul ist.
3. Bodenfutter ignorieren: Hund lernt, gefundenes Futter aktiv zu meiden — nicht nur auf Befehl, sondern als Standardverhalten.
4. Anzeigen statt Aufnehmen: Manche Trainerinnen bauen ein Anzeigeverhalten auf — Hund setzt sich vor verdächtigen Funden hin.
Wichtig
Maulkorb-Training gehört zum Anti-Giftköder-Konzept dazu. Ein gut akzeptierter Maulkorb (z.B. Baskerville) ist die zuverlässigste Sicherung in heiklen Gebieten und sollte nicht als Strafe, sondern als selbstverständliches Werkzeug aufgebaut werden.