Negative Strafe
Etwas Angenehmes wird entzogen, wenn der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt — z.B. Aufmerksamkeit oder Spielzeug.
Negative Strafe (auch „P-") bedeutet: Auf ein unerwünschtes Verhalten folgt das Wegnehmen von etwas Angenehmem. Beispiel: Der Hund springt hoch — Halter:in dreht sich weg, Aufmerksamkeit ist weg.
Im Unterschied zur positiven Strafe
- Positive Strafe: Hinzufügen von etwas Unangenehmem (Schreck, Schmerz). In modernen Trainingskonzepten abgelehnt.
- Negative Strafe: Entziehen einer Annehmlichkeit. Gilt als gewaltfrei und wird in Kombination mit positiver Verstärkung eingesetzt.
Anwendung
Negative Strafe wirkt nur, wenn der Hund das, was entzogen wird, tatsächlich als wertvoll empfindet. Beispiele: Spielabbruch, kurzes Wegdrehen, Ende der Trainingseinheit.