Time-out
Kurze Auszeit nach unerwünschtem Verhalten — Aufmerksamkeit oder Spaß werden für wenige Sekunden entzogen.
Time-out ist eine Form der negativen Strafe: Sobald der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt (z.B. zu rabiates Spielen), wird das Spiel oder die Aufmerksamkeit kurz unterbrochen — typischerweise 5–30 Sekunden.
Anwendung im Welpenspiel
Welpe knabbert zu fest → Halter:in steht ruhig auf, dreht sich weg, ignoriert für 10–20 Sekunden. Der Welpe lernt: Zu rabiat = Spiel ist vorbei.
Wichtig
- Sofort nach dem Verhalten, nicht später
- Kurz — Time-outs über mehrere Minuten wirken nicht erzieherisch, sondern frustrierend
- Kein Wegsperren in den Zwinger — das ist Strafe, nicht Time-out
Grenzen
Time-out wirkt nur, wenn der Hund die Aufmerksamkeit oder Aktivität als wertvoll empfindet. Bei Aggression oder schweren Verhaltensauffälligkeiten ist das alleine zu wenig — dort braucht es eine umfassende Verhaltensmodifikation mit Trainerin.