Senior-Hund
Hund im fortgeschrittenen Alter — je nach Rasse ab 7–10 Jahren, mit veränderten Bedürfnissen.
Hunde gelten je nach Größe und Rasse ab folgenden Altern als Senior:
- Große Rassen (Deutsche Dogge, Bernhardiner): ab ca. 6 Jahren
- Mittelgroße Rassen (Labrador, Schäferhund): ab ca. 8 Jahren
- Kleine Rassen (Yorkshire, Dackel): ab ca. 10 Jahren
Veränderungen
- Körperlich: weniger Energie, Gelenkbeschwerden, Hörverlust, ggf. Augenprobleme
- Kognitiv: manchmal Demenz-ähnliche Symptome (Cognitive Dysfunction Syndrome)
- Stoffwechsel: braucht weniger Futter, ggf. Spezial-Senior-Futter
- Verhalten: ruht mehr, reagiert weniger schnell, sucht oft mehr Nähe
Anpassungen
- Bewegung: kürzere, häufigere Spaziergänge
- Komfort: orthopädische Liegeflächen, keine harten Sprünge
- Tierarzt: regelmäßige Senior-Checks (Blutbild, Schilddrüse, Niere)
- Geistige Beschäftigung: Schnüffelspiele, ruhiges Training — bleibt wichtig
- Diagnostik: Veränderungen ernst nehmen — viele Senior-Beschwerden sind behandelbar
Hundeschule
Auch Senior-Hunde profitieren von Kursen — viele Schulen bieten „Senior-Aktiv"-Stunden mit angepasstem Programm an.