Hundeschulen-Radar
Welpen

Pubertät beim Hund

Phase der Geschlechtsreife (etwa 6.–18. Monat) — Hormonschwankungen, „Trotzphase", Trainingsrückschritte.

Die Pubertät beim Hund dauert je nach Größe und Rasse etwa vom 6. bis 18. Lebensmonat. Sie ist eine anstrengende Phase für Halter:innen — der Hund scheint plötzlich „alles" zu vergessen.

Was passiert

  • Hormonell: Testosteron / Östrogen steigen sprunghaft
  • Neurologisch: Gehirn wird umgebaut, Nervenfasern werden „beschnitten"
  • Verhaltensmäßig: Hund testet Grenzen, ist abgelenkter, reagiert weniger
  • Körperlich: Wachstum verlangsamt, Muskeln entwickeln sich aus

Häufige Phänomene

  • Erstaunliches „Vergessen" gelernter Signale
  • Erhöhte Reaktivität — auch auf bisher harmlose Reize
  • Ängste tauchen plötzlich auf (Pubertäts-Angst-Phase)
  • Bellen und Markieren intensivieren sich
  • Geschlechtliches Verhalten beginnt

Tipps

  • Geduld — Pubertät geht vorbei
  • Konsequent bleiben — nicht plötzlich weicher werden
  • Training nicht aufgeben — Wiederholungen helfen
  • Reize reduzieren wenn Hund überreizt ist
  • Nicht zu früh kastrieren — Hund braucht Hormone zur Reifung

Wichtig

Was in der Pubertät schief geht, muss man später mühsam korrigieren. Konsequenz und Kontakt zur Hundeschule sind in dieser Phase besonders wertvoll.